Fernsehproduktionen mit Oliver Jungbauer

In der Deep-Sea 2006 bei Aufnahmen zum Film "Berg der Haie"

Videos im Urlaub war schon immer eine Leidenschaft von mir. 2001 machte ich erstmals mit einer geliehen Kamera Erfahrungen auf den Malediven (Filhalohi) beim Filmen im Meer.

2002 ging es dann erstmals mit der ersten eigenen Kamera unter Wasser. Von da an war bei den letzten 1.200 Tauchgänge meine Kamera (Buddy) immer dabei.
Die Ausrüstung wurde immer professioneller, Fernsehtauglich. 2005 lernte ich auf Cocos Island auf einer Reise dann ein Fernsehteam kennen. Schnell war die Freundschaft zu Rolf J. Möltgen gefunden.

2006 kam der unerwartete Anruf von Rolf "Oli würdest du mir auf Cocos Island beim Filmen helfen". Beim Film "Berg der Haie" konnte ich dann viel von einem "alten Filmhasen" lernen. Für mich eine spannende Herausforderung. Besonders waren die Tauchfahren mit der Deep Sea auf 300 m. „Danke“ an Rolf für die mir gegebene Chance.

2012 wurden dann Aufnahmen für "Geheimnisvolle Hochseeoasen" auf den Malediven und in Malpelo gedreht.
Bin sehr glücklich, dass ich zu den Filmen einen "kleinen" Beitrag leisten durfte.

Die aktuellen Sendetermine der beiden Produktionen, die ich natürlich hier allen ans Herz legen möchte, werde ich immer aktuell halten.

Du hast etwas verpasst, also öfters mal reinschauen und auf dem aktuellen Stand bleiben...

2012 "Geheimnisvolle Hochseeoasen"

Sendetermine

Sendetermine:
Mittwoch, 12. Juli 2017, 20:15 Uhr Bayern3
Samstag, 11. März 2016, 20:15 Uhr, Arte
Freitag, 29. Mai 2015, 14:15 Uhr, WDR
Dienstag, 26. Mai 2015, 20:15 Uhr, WDR
Sonntag, 18. Mai 2014, 15:10 Uhr, SRF 1
Samstag, 24. Mai 2014, 11:55 Uhr, SRF 1
Dienstag, 14. Mai 2013, 10:35 Uhr, ARTE

Filmteam

Rolf J. Möltgen
Wildlife Documentary Filmproduktion, Bonn
Bekannt aus unzähligen Filmproduktionen – siehe Auszug unten

Titel

Geheimnisvolle Hochseeosen
Rolf J. Möltgen

Detail

Denn hier bleibt das Plankton haften und bietet so den Fischen Nahrung in Hülle und Fülle.
Die Dokumentation zeigt einige dieser Oasen und untersucht auch, welche Auswirkungen der Tauchtourismus auf diese Lebensräume hat, und ob Schutzmaßnahmen helfen können, sie zu erhalten.

Auf hoher See erscheint oft alles öde und leer. Nur selten streift ein einsamer Raubfisch durch das tiefe Blau.
Doch mitten in der Eintönigkeit ragen mancherorts karge Felsen aus dem Wasser. Es sind die Gipfel mächtiger Unterwasservulkane, die oft viele tausend Meter hinab reichen. Über 100.000 erheben sich vom Meeresgrund, die meisten reichen nicht über die Wasseroberfläche. Das Überraschende: Unzählige Meerestiere tummeln sich an den steilen Hängen, darunter seltene Arten, die anderswo nicht mehr zu finden sind.
Der Natur- und Unterwasserfilmer Rolf Möltgen taucht mit Meereswissenschaftlern aus aller Welt in einige der geheimnisvollen Bergwelten hinab. Gemeinsam wollen sie erkunden, warum sich dort so viele Arten tummeln. Wichtiger noch ist, herauszufinden, wie sich Tauchtourismus einerseits und Schutzmaßnahmen andererseits auf die Oasen auswirken.
Die erste Reise führt rund 350 Kilometer hinaus auf den Pazifik zu den Ravillagigedo-Inseln vor Mexiko. Vor Roca Partida bilden Schnapper so riesiger Schwärme, dass die Felswand dahinter verschwindet. Sie locken Räuber wie Weißspitzenhaie herbei, diese wiederum die noch größeren Galapagoshaie. Freundlich gestimmt dagegen sind die Riesenmantas vor San Benedicto - eine ganz besondere Attraktion. Die Tiere lassen sich aus größter Nähe beobachten und gehen sogar ohne bisher erklärbaren Grund auf Tuchfühlung mit den Tauchern.
Ihre kleineren Verwandten, die Riffmantas, tummeln sich während der Monsunzeiten in der Hanifaru Bucht der Malediven. Über 200 sind es einst gewesen. Doch unzählige Safarischiffe laufen die Bucht an, ständig springen Taucher ins Wasser. Die Wissenschaftler beobachten, dass sie die Tiere erheblich bei der Nahrungsaufnahme stören. Deshalb hat die Maledivische Regierung kürzlich ein Tauchverbot erteilt.
Der Grund für die Lebensfülle rings um Felsen und Atolle ist die Folge eines einfachen physikalischen Effekts: Prallt die Strömung auf ein Hindernis wie eine Bergwand, wird das Wasser schlagartig nach oben gelenkt. Am Gipfel bilden sich zudem Wirbel. Sie halten das Plankton - winzige Krebse und andere Kleinstlebewesen - dort gefangen und bieten so den vielen Fischen reiche Nahrung.
Manchmal allerdings führt auch etwas ganz anderes die Tiere zu den Bergen: Vor Malpelo, einem tristen Felsbrocken 500 Kilometer vor Kolumbien, ziehen Hunderte Bodenstirn-Hammerhaie über die Taucher hinweg. Die Erdmagnetfelder der Seegebirgsketten dienen den skurrilen Weitstreckenwanderern zur Orientierung.
Eine Fahrt mit dem Tauchboot "Deepsee" hinab in die Bergwelt des Kokosrückens vor Costa Rica ist ein Höhepunkt der Reise. Das Team dokumentiert seltene Arten wie Tiefseequappen, Schildzahn- und Stachelhaie in mehr als 300 Metern Tiefe. Der letzte Tauchgang findet mitten in der Nacht statt und stellt eine besondere Herausforderung dar. Vor der Kokosinsel kommen so viele Weißspitzenhaie zusammen wie nirgendwo sonst. Die Sicht reicht kaum fünf Meter weit, und jederzeit können größere, gefährliche Haie auftauchen.
Die geheimnisvolle Unterwasser-Bergwelt zeigt: Jeder spielt eine Rolle im Netzwerk des Lebens. Dank konsequenter Schutzbestimmungen gelingt es, die Vielfalt zu erhalten - vor allem in den einzigartigen Hochseeoasen

Aufnahmen

wurden gemacht in diversen Touren 2012 nach Malpelo und auf den Malediven

Meine Aufgaben

Unterwasseraufnahmen als Kameramann und ab und an als Statist.

2006 "Der Berg der Haie"

Sendetermine

Alte Sendetermine:

WDR, 15. Juli 2014 von 20.15 Uhr bis 21:00 Uhr
Dienstag, den 15. September 2009 von 20.15 Uhr bis 21.00 Uhr
Mittwoch, den 16. September 2009 von 12.00 Uhr bis 12.45 Uhr
ARD: Montag den 18. August 2008 von 20.15 Uhr bis 21.00 Uhr
ARTE: Mittwoch den 9. Januar 2008 von 19.00 bis 19.45 Uhr
ARTE: Mittwoch den 16. Januar 2008 von 16.50 bis 17.35 Uhr
SF1: Samstag, 25. Januar 2009 von 16.10 bis 17.00 Uhr
SF1: Samstag, 31. Januar 2009 von 12.10 bis 13.00 Uhr
ARTE: Freitag, 15. Mai 2009 von 20.15 Uhr bis 21.00 Uhr
ARTE: Freitag, 25. Mai 2009 von 14.00 Uhr bis 14.45 Uhr
EinsPlus: Mittwoch, 27. Mai 2009 von 20.15 Uhr bis 21.00 Uhr

Filmteam

Rolf J. Möltgen
Wildlife Documentary Filmproduktion, Bonn
Bekannt aus unzähligen Filmproduktionen – siehe Auszug unten

Titel

Der Berg der Haie
Rolf J. Möltgen besucht die Kokosinsel vor der Küste Costa Ricas, Nationalpark und Weltkulturerbe der UNESCO.

Detail

Weit draußen vor der Küste Costa Ricas ragt die Kokosinsel als Spitze eines Vulkanberges aus dem Pazifischen Ozean. Sie gilt als die Schatzinsel schlechthin, denn sie inspirierte Ende des 18. Jahrhunderts den englischen Schriftsteller Robert Louis Stevenson zu seinem berühmten Roman "Die Schatzinsel". Umrankt von Mythen und Geheimnissen, sollen auf Kokos noch Millionenwerte aus Piratenzeiten auf ihre Entdecker warten. Die nur 25 Quadratkilometer große Insel ist die größte unbewohnte Regenwaldinsel der Welt. Sie ist bedeckt von undurchdringlichem Dschungel, geprägt von zahlreichen Bächen, Wasserfällen und Schluchten. Aufgrund der Abgeschiedenheit konnten sich eine einzigartige Fauna und Flora entwickeln. Heute wird die Insel als Nationalpark und Weltnaturerbe der UNESCO von Rangern bewacht. Die Regierung Costa Ricas versucht, der anhaltenden Schatzsuche Einhalt zu bieten und gleichzeitig die natürlichen Reichtümer des Meeres zu schützen. Denn die wahren Schätze von Kokos liegen nicht im Dschungel vergraben, sondern sind unter der Meeresoberfläche zu entdecken: die einmalige Unterwasserwelt rund um die Insel. Kaum ein Ort ist weltweit so bekannt für seine zahllosen Großfische, allen voran Hammerhaie, Riffhaie und Hochseehaie. Während dichte Schnapperschwärme ganze Felsformationen verhüllen, werden im freien Wasser Makrelen von großen Raubfischen auf engem Raum zusammengetrieben. Hai und Thunfische gehen hier auf Jagd. Mit Einbruch der Dunkelheit wird die Unterwasserwelt um die Kokosinsel herum zur Bühne eines besonderen Schauspiels. Eine Meute wendiger Weißspitzenriffhaie beginnt ihren Beutezug. Kein Felsspalt, keine Höhle ist vor ihnen sicher.
(aus der Presseinfo zitiert)

Aufnahmen

wurden gemacht in diversen Touren 2006 nach Cocos Island

Meine Aufgaben

Unterwasseraufnahmen als Kameramann und ab und an als Statist.

ARD Reihe "Erlebnis Erde"

Am kommenden Montag, dem 30. Juni um 20.15 Uhr startet im Ersten die Dokumentationsreihe "Erlebnis Erde" mit einer zweiten Staffel an Naturfilmen. Die Reihe "Erlebnis Erde" präsentiert 14 besondere Filme, die aktuell vom NDR, WDR, BR und RBB hergestellt wurden, sowie die herausragendsten Produktionen aus aller Welt.
"Erlebnis Erde" bietet eine breite Themenpalette und zeigt Exotisches, aber auch die heimische Natur. Geschichten von seltenen oder selten gewordenen Tieren wie den "Wölfen in Deutschland" oder den "Wüstenelefanten von Namibia" stehen neben Länderportraits, deren Natur man kaum kennt wie die "Wilde Türkei".
Mit dem klassischen Tierfilm "Das Abenteuer der Eisbärenkinder" beginnt die Reihe am Montag, dem 30. Juni 2008, um 20.15 Uhr. Neben Lebensraumbeschreibungen wie "Die Hohe Tatra" sind neuartige Presenterformate hinzugekommen. Hervorzuheben ist die ARD/BBC-Koproduktion "In den Tiefen des Pazifiks" - mit dabei der deutsche Tierfilmer und Extremtaucher Florian Graner.
Die Naturfilme "Erlebnis Erde" setzen höchste optische Maßstäbe und werden fast alle in High Definition gedreht. Für außergewöhnliche Einblicke in die Natur, die sonst verborgen blieben, wird besondere Technik eingesetzt: Hochgeschwindigkeitskameras und extreme Teleobjektive, Kamerakräne und neu entwickelte Makrooptiken. "Erlebnis Erde" - das sind die besten Naturfilme aus aller Welt: ab 30. Juni 2008, montags, um 20.15 Uhr im Ersten.
30. Juni 2008 Das Abenteuer der Eisbärenkinder
7. Juli 2008 In den Tiefen des Pazifiks
14. Juli 2008 Der Prinz der Alpen
21. Juli 2008 Die Wüstenelefanten von Namibia
28. Juli 2008 Geheimnisvolle Tigerhaie
4. August 2008 Brillenbären
11. August 2008 Königstiger
18. August 2008 Der Berg der Haie
25. August 2008 Der Schneeleopard
1. September 2008 Wilde Türkei
8. September 2008 Deutschlands Wölfe
15. September 2008 Die Hohe Tatra
22. September 2008 Das Havelland
29. September 2008 Am Rande der Welt - Bärenleben in der Arktis
Originaltext: ARD Das Erste Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/rss/pm_6694.rss2  
Pressekontakt: Agnes Toellner
Presse und Information Das Erste, Tel: 089/5900 3876
E-Mail: agnes.toellner@DasErste.de   
Fotos unter www.ard-foto.de  

Filme von Rolf J. Möltgen – Auszug aus seinen Filmen

2006 Im Tal der roten Trauben

Kaum ein anderer Fluss Deutschlands weist so viele landschaftlich reizvolle Facetten auf wie die Ahr. Rolf J. Möltgen zeigt das Ahrtal aus vielen Perspektiven: durch den Blick des Naturfotografen auf seltene Tiere ebenso wie aus der Sicht des Wanderers.
Aus den Kalkbergen der Osteifel kommend, mündet sie zwischen Bonn und Koblenz in den Rhein. Obwohl die Ahr mit einer Länge von nur 80 Kilometern ein kleiner Fluss ist, hat sie eine fantastische Landschaft geschaffen, indem sie sich tief in das Bergland eingrub. Imposante Felsen wechseln sich ab mit ausgedehnten Wäldern, zahllosen Bachtälern, üppig bewachsenen Wachholderhängen und romantischen Bergterrassen. Hinzu kommen die vielgestaltige Flora und artenreiche Fauna, die Lust auf Natur wecken. Denn nicht nur Winzer schätzen das besondere Klima dieser Region.
So manche Wärme liebenden Tier- und Pflanzenarten haben in den von der Sonne verwöhnten Talhängen ihre nördlichsten Lebensnischen gefunden. In den Felsregionen zwischen den Weinbergen führen Mauereidechsen, Zippammern, Uhus und Turmfalken ein geschütztes Dasein. Durch die einsamen Wälder im Ahrgebirge streifen Füchse, Wildkatzen, Wildschweine, Hirsche und Mufflons. Nahezu unbemerkt sind Schwarzstörche und Luchse in ihre angestammten Lebensräume zurückgekehrt.

2006 Von Putzern, Räubern und Schmarotzern

Die meisten Tiere haben ein großes Problem zu bewältigen: Sie sind zugleich Jäger und Gejagte. Sie müssen sich täglich Nahrung beschaffen und dabei gleichzeitig wachsam bleiben, um den Angriffen ihrer Feinde zu entgehen.
Überleben kann auf Dauer nur der, dem es gelingt, sich meisterhaft den jeweiligen Umständen anzupassen. Damit so viele Arten nebeneinander existieren können, ist jede von ihnen gezwungen, sich von allen anderen abzusetzen.
So haben sich im Laufe der Evolution hoch spezialisierte Lebensformen entwickelt, was sich nicht nur in den vielen Formen und Farben der Meeresbewohner widerspiegelt, sondern auch in ihren höchst unterschiedlichen Jagdmethoden. So jagen Zackenbarsche, die ihre Opfer beschleichen und blitzartig überfallen, anders als Anglerfische, die mit ihren fallenartigen Mäulern auf ihre Beute lauern. Die Fangschreckenkrebse wiederum haben ihr Sehsystem zu höchster Perfektion gebracht.
In diesem Film erfährt der Zuschauer, wieso der Jagderfolg dieser räuberischen Krustentiere vor allem von ihren ungewöhnlichen Augen abhängt. Dass einige Fische Geräusche machen können, ist hinlänglich bekannt. Doch wie nehmen sie die Töne in ihrer nassen Umwelt eigentlich auf? Was bedeuten Putzer im Leben der Wirtsfische? Und wie verhalten sich Weißspitzenriffhaie auf ihrer nächtlichen Jagd? Antwort auf diese und weitere Fragen gibt der Film in farbenprächtigen Unterwasseraufnahmen.

2005 Unter Dugongs und Manatis

Seekühe, auch Sirenen genannt, zählen zu den geheimnisvollsten Lebewesen der Meere. Fabelhafte Geschichten über sie gibt es bereits in der Antike. Odysseus kämpfte gegen diese göttlichen Wesen, die Homer als halb Frau, halb Fisch beschrieb und deren Gesang jedem Seemann Verderben bringen sollte.
Welche Geschöpfe die Seefahrer der griechischen Sagenwelt auch erlegen sind, dem Autor des Films fällt es schwer, die harmlosen Seekühe mit den sangesfreudigen und männermordenden Sirenen jener mythologischen Geschichten in Verbindung zu bringen. Er hat sich stattdessen mit Hilfe von Meeresbiologen bemüht, das alltägliche Leben dieser Meeressäuger mit der Kamera zu beobachten.
Auf den Molukken begleitet er die weiten Wanderungen von Dugongs, wie die dortigen Seekühe heißen. Sie waren von Wissenschaftlern mit UKW-Sendern versehen worden. Vor der Westküste Australiens konnte er sich einer ganzen Herde der scheuen Gabelschwanz-Seekühe anschließen und Muttertiere mit ihren Kälbern filmen. In den Gewässern von Florida gelang es ihm zudem, das Verhalten von Rundschwanz-Seekühen, Manatis genannt, zu dokumentieren.

2004 Stimmen im Meer

Die Welt unter der Meeresoberfläche ist keineswegs so ruhig, wie wir glauben. Im Gegenteil, dort geht es sogar richtig laut zu. Mit entsprechenden Geräten kann man die verschiedensten Meeresbewohner recht gut belauschen.
Im Korallenriff verteidigen manche Fische ihr Revier, indem sie Töne von sich geben. Wirken die Töne nicht, kommt es zu einem echten Streit. Viele Hochseeräuber, an deren Spitze der Stierkopfhai und der Große Weißhai stehen, nützen den ausgesendeten Schall von Sardinen und Robben, um ihre Beute aufzuspüren.
Wale sind wahre Sprachkünstler. Über mehrere Kilometer hinweg führen sie Unterwassergespräche. Ihre Laute helfen ihnen, mit ihrer Gruppe zusammenzubleiben oder bei der Jagd ihre Beute zu orten. Wissenschaftler fanden heraus, dass die Laute persönliche Merkmale tragen, die es den Walen ermöglicht, einander zu erkennen, genauso wie wir verschiedene Bekannte anhand ihrer Stimme oder ihres Dialektes auseinander halten können.

2002 Die blaue Stunde der Haie

Seit einigen Jahren lauert auf Meeressäuger, Fische und Seevögel der unsichtbare Tod aus Nylon im offenen Meer. Jede Nacht bringen japanische, taiwanesische und koreanische Schiffe zusammen schätzungsweise 35.000 bis 45.000 Kilometer an Treibnetzen im Pazifik aus - genug Netze, um damit die Erde vollständig zu umspannen. Treibnetze sind eine der heimtückischsten und gefährlichsten Bedrohungen für das Leben im Ozean.